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Auf Einladung des Innenministeriums (BMI) hat der Österreichische Bergrettungsdienst
sieben Kärntner Bergretter zu einer einwöchigen (11. bis 17. Sept. 2010)
NATO Übung nach Armenien entsandt.



Das Team(von links): Hans Oberluggauer (OS Lesachtal), Friedl Podesser (OS Spittal/Drau), Klaus Hohenwarter (OS Kötschach-Mauthen), Landesleiter Otmar Striednig (OS Mallnitz), Rudi Katholnig (OS Villach), Gernot Koboltschnig (OS Bad Eisenkappel), Rudi Preimel (OS Kolbnitz)


Übungsannahme war ein Erdbeben mit der Stärke 7,2 nach der Richterskala im Norden Armeniens, in der Region Kotayk.
Die Armenische Regierung bittet um internationale Hilfe, insbesondere durch SAR (search and rescue - Such und Bergeteams).
24 Nationen haben sich bereit erklärt an der Übung teilzunehmen.
Aus Österreich nehmen insgesamt 22 Personen teil.
Davon 8 Personen als unterstützendes Team (Support Unit Austria),
8 Personen plus 2 Suchhunde von Sameritern und
7 Mitglieder des Österreichischen Bergrettungsdienstes.



Wir sind als eines der ersten Teams im Lager, wo noch die letzten Arbeiten getätigt werden. Wir nutzen die Gelegenheit und erkunden die Umgebung des Lagers, welches eine aufgelassene Kaserne ist.

Der etwas andere Zaun - umgelegte Autobuswracks.

Für die Samariter aus Österreich und den Johannitern aus Deutschland machen wir eine Abseilübung, wobei die Suchhunde am Rücken des Hundeführers transportiert wird.

Unser Basislager im Camp war das Coca Cola Zelt, wo man sich mit anderen Organisationen traf.


Die Dummys werden angeliefert und auf die Übungsplätze verteilt.

Unser 1. Einsatztag, wir werden über Funk zur Unterstützung angefordert.

Im Internationalen Einsatzzentrum OSOCC (On Site Operations Coordinations Center) erhalten wir unseren Einsatzbefehl.

Armenische Englischstudentinnen sind als Übersetzer eingeteilt. An den Stationen spechen die wenigsten Beteiligten Englisch.






Mit einem Russischen MI 8 Hubschrauber werden wir zu unseren Einsatzort gebracht. Wir mussten aus einer Felswand zwei verletzte Personen und 3 Tote (Dummys) nach oben bergen. Wobei der erste unter einem Überhang war, sodass wir den Retter (Friedl) und die verletzte Person mittels Mannschaftszug, ein ganzes Stück freihängend, hochziehen mussten.
Der zweite Verletzte (ca. 100 kg) lag am Wandfuß, den konnten wir mit der UT 2000 über einen steilen Steig zum Hubschrauber bringen.

Nachdem die Verletzten versorgt und abtransportiert waren, bargen wir die weiten Opfer. 1 Dummy wog ca. 60 kg.

2. Einsatztag:





Am zweiten Einsatztag mussten wir mit unserer kleinen Mannschaft den Canyon beidseitig absuchen und die gefundenen Verwundeten aus dem Canyon nach oben bergen ca. 200 Hm. Die GPS Aufzeichnungen zeigen unsere
Suchbereiche. Wir machten an diesen Tag bei 30° mehr als 1000Hm.

Trotz des anstrengenden Tages ergaben sich immer wieder stimmungsvolle Bilder.



Nach den zwei Einsatztagen gab es eine große Parade wobei alle teinehmenden Nationen aufmarschierten. Der Armenische Zivilschutz Minister, sowie hohe Militärs und hochrangige Beamte der NATO, würdigten den Einsatz aller Teilnehmer.



Klaus Hohenwarter nahm für die Bergrettung Österreich die Erinnerungsurkunde entgegen.



Noch während der Feier verabschiedeten wir uns von unseren neuen Freunden aus Estland, Polen, Deutschland und vielen anderen Nationen.



und stürtzten uns ins Nachtleben von Jerwan.

Am letzten Tag wollten wir etwas von Armenien sehen, deshalb organisierten wir uns eine Besichtigungstour.


Blick auf den Ararat

Blick auf die Hauptstadt von Armenien / Jerewan 1,3 Millionen Ew.

Garni, die Sonnerresidenz der ehemaligen armenischen Königinnen.

In Geghard besichtigen wir ein Felsenkloster aus dem 12./13.Jhdt.
Die Innenräume wurden von oben nach unten aus dem Felsen herausgemeiselt.


Zum Abschluß unserer Kulturfahrt kommen wir noch zum auf 2000m hoch gelegenen Sevan See. Der See wurde wärend der Sowjetzeiten wegen Landgewinnung um 19 Meter abgesenkt. Die beiden Kirchen stammen aus dem 9.Jhdt.

Bei unserer Rückkehr in die Heimat wurden wir vom Präsidenten des Österreichischen Bergrettungsdienstes Reinhold Dörflinger am Flughafen Klagenfurt empfangen.

Während wir bei den Nachbesprechungen waren, stellte Gernot Koboltschnig unser Pressereferent (Tippse) den täglichen Bericht in unser Reisetagebuch. Gernot, danke für deine tolle Arbeit.

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